Allgemeine Bedingungen für Dienste im Reiseverkehr

Mangels anderweitiger Vereinbarungen richten sich nach diesen Vertragsbedingungen alle Beziehungen zwischen dem Diensterbringer und dem Kunden.

Begriffsdefinition


Diensterbringer

Der Diensterbringer ist das Reisebüro Prague Inspiration, s.r.o., Jindřišská 24, 110 00 Praha 1, Firmennummer: 27191087, USt.-Ident.-Nr.: CZ27191087. Die Gesellschaft ist seit 18.11.2004 im Handelsregister des Stadtgerichtes in Prag, Aktenzeichen C.116757, eingetragen.

Kunde

Der Kunde ist das Subjekt, das mit dem Diensterbringer den Vertrag über die Diensterbringung auf eine der im Folgenden genannten Weise abgeschlossen hat.

Vertrag

Mangels anderweitiger Vereinbarungen zwischen den Parteien wird der Vertrag in dem Zeitpunkt abgeschlossen, in dem der Kunde die Dienste bestellt und der Diensterbringer die Bestellung per E-Mail, Fax, Post oder SMS bestätigt.

Bestellung

Für eine Bestellung wird die Mitteilung von mindestens folgenden Informationen durch den Kunden an den Diensterbringer gehalten:

Bedingungen für Stornierung und Änderungen in der Bestellung


Stornierung der Bestellung seitens des Kunden

Sollte der Kunde die Bestellung stornieren (muss in der Geschäftswoche von Montag bis Freitag stornieren), beträgt die Vertragsstrafe für stornierte Dienste:

Änderung der Bestellung seitens des Kunden

Jede grundsätzliche Änderung der bestellten Dienste seitens des Kunden, vor allem die Änderung der Zeit oder des Umfangs von Diensterbringung, wird für Stornierung des bereits bestellten Dienstes und für Bestellung eines neuen Dienstes gehalten. Deshalb beziehen sich auch auf diese Stornierung immer die Bedingungen für die Stornierung der Bestellung, es sei denn es wurde anderweitig vereinbart.

Der Diensterbringer ist berechtigt zu entscheiden, welche Änderung eine grundsätzliche Änderung ist.

Nichtabnahme des Dienstes

Falls der Kunde die Bestellung nicht storniert und die bestellten Dienste in vereinbarter Zeit nicht abnimmt, wird dies für Stornierung des Dienstes im Zeitpunkt der geplanten Diensterbringung gehalten. Führt der Kunde in der Bestellung keine Handynummer einer Person, die am Dienst teilnimmt, auf, oder ist diese Person zum Zeitpunkt der Diensterbringung an dieser Nummer nicht zu erreichen, wird diese Situation automatisch für Nichtabnahme des Dienstes gehalten.

Nichtmöglichkeit der Diensterbringung

Falls es nicht möglich ist, den Dienst wegen aus dem Grund der höheren Gewalt zu erbringen, ist der Diensterbringer berechtigt, den Dienst nicht zu erbringen. In solchem Falle gibt der Diensterbringer dem Kunden den bereits geleisteten Betrag in voller Höhe zurück.

Genauso wird auch in dem Falle fortgegangen, in dem der Kunde den Dienst vor der Bestätigung seitens des Diensterbringers bezahlt hat und der Dienst nicht erbracht wurde.

Der Diensterbringer ist verpflichtet, den Kunden ohne unnötigen Verzug über die Notwendigkeit, den Dienst nicht zu erbringen, zu informieren.

Zurückzahlung des Preises für den Dienst

Entsteht dem Kunden Anspruch auf Zurückzahlung des Preises für den Dienst des Diensterbringers, sendet der Diensterbringer dem Kunden eine Gutschrift zu und zahlt das Geld unmittelbar nach dem Erhalt der bestätigten Gutschrift mit Angabe des gewünschten Kontonummers des Kunden zurück.

Abtretung der Rechte und Verpflichtungen

Der Diensterbringer ist berechtigt, die Rechte und Verpflichtungen aus der Vertragsbeziehung an einen Dritten abzutreten.

Zahlungsbedingungen


Zahlungstermine

Alle vom Diensterbringer ausgestellten Rechnungen sind binnen 10 Tagen nach dem Zeitpunkt der Leistung oder Entstehung der Forderung fällig, falls auf der Rechnung nicht anders bezeichnet ist.

Durch Abschluss des Vertrags sind beide Vertragsparteien mit der Vertragsstrafe in Höhe von 0,1% des Schuldbetrags für jeden Tag des Verzugs mit der Zuschreibung der Zahlung auf das bestimmte Konto einverstanden.

Internationale Banküberweisungen

Bei internationaler Banküberweisung vom Geld wird der Preis in dem Zeitpunkt der Gutschreibung des ganzen berechneten Betrags auf das Konto des Diensterbringers für bezahlt gehalten. Der Kunde ist also verpflichtet, die Parameter des Zahlungsverkehrs so einzugeben, dass es bei der Überweisung zu keiner Erniedrigung des Betrags kommt.

Der Diensterbringer teilt dem Kunden auf Aufforderung den Betrag zur Bezahlung, umgerechnet in die Währung des Kunden, mit.

Dieselben Regeln hat auch der Diensterbringer im Falle der Zahlung an den Kunden einzuhalten.

Schlussbestimmungen


Die Vertragsbeziehung zwischen dem Kunden und dem Diensterbringer richtet sich nach dem Recht der Tschechischen Republik.

Sollten sich die Sprachversionen dieser Bedingungen widersprechen, ist die tschechische Version maßgebend.

Diese allgemeinen Bedingungen treten am 20.9.2007 in Wirksamkeit und ersetzen alle vorherigen allgemeinen Bedingungen.